Post-scriptum

Veröffentlicht: 3. August 2015 in Allgemein
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1505 verpflichtete sich Franz von Taxis dem König Philipp I. von Spanien gegenüber, Briefe von Brüssel nach Innsbruck im Sommer in 5 1/2 Tagen, im Winter in 6 1/2 Tagen zu befördern; das Abkommen, das Taxis das Postmonopol einbrachte, verpflichtete ihn ferner bei schweren Sanktionen, die Post von Brüssel nach Paris in 44 Stunden, nach Lyon in 4 Tagen, nach Toledo in 12 Tagen, nach Granada in 15 Tagen zu befördern. Warum spornt man heute Postminister eigentlich nicht mehr durch entsprechende Verpflichtungen zu einigermaßen adäquaten Leistungen an?

Hanswilhelm Haefs: Das ultimative Handbuch des nutzlosen Wissens (5. Aufl. 2002) S. 241f.

Ansonsten weiß ich wohl, dass auch ich noch zu einigermaßen adäquaten Leistungen angespornt werden müsste, was den dritten und abschließenden Teil meiner Einträge über das Jewish Culture Festival betrifft. Ich gelobe Besserung und hoffe, besagten Eintrag in den nächsten Tagen liefern zu können… In der Zwischenzeit danke fürs unermüdliche Trotzdem-hier-Reinschauen und ein kühles (oder im antipodischen Winter: warmes) Plätzchen für die nächsten Tage! 🙂

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Kommentare
  1. derHase1 sagt:

    Wenn ich da an gewisse Postwege denke, habe ich den Verdacht, dass entsprechende Sanktionen heute nicht schwer genug sind…. Ich hoffe, dass auch du in der neuen – und absolut nicht gebrauchten – Hitzewelle ein kühles Plätzchen gefunden hast!

  2. Juliane sagt:

    Kühl ist zwar vielleicht anders, aber „close enough“ auf jeden Fall! 🙂

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