Mit ‘Abschied’ getaggte Beiträge

So long, and thanks for all the clicks

Veröffentlicht: 27. August 2015 in Allgemein
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Das war’s dann erstmal. Am 12. Jänner, knappe eineinhalb Monate vor Beginn meines kleinen, feinen Krakau-Abenteuers, habe ich den Blog hier offiziell eröffnet, heute, etwas mehr als eineinhalb Monate nach meiner Abreise, kommt der Schlusspunkt mit ein bisschen Statistik zum Abschluss:

1610-mal wurden dieser Blog oder eine seiner Unterseiten seit Jänner angeklickt, und zwar von (so WordPressens Zählung stimmt) 464 unique clients (mit anderen Worten, ihr habt im Durchschnitt pro Besuch 3,5 Seiten oder 3,5 mal eine Seite aufgerufen).

Statistik 2015-08-27

Besucher_innenstatistik 12.01. bis 27.08.2015

Wie man an der Weltkarte erkennen kann, kamen die Klicks aus Österreich, Chile, Polen, Deutschland, Serbien, Slowenien, Peru, Brasilien, Bolivien, Argentinien, Uruguay, Ungarn, Aserbaidschan, Tschechien, der Schweiz, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien, den USA und – auf der Karte nicht ersichtlich – in einem Fall aus einer offenbar nicht näher spezifizierbaren Gegend der „Europäischen Union“.

Besonderer Dank für die reiche Gelbfärbung westlich des Atlantiks geht an meine liebe APK-Kollegin, die nicht nur Südamerika unsicher gemacht, sondern dabei auch immer brav auf meinen Blog geklickt hat – danke!! 🙂
Und auch, dass Österreich in der obigen Abbildung seinem von der Bundeshymne aufgebaut Ruf („liegst dem Erdteil du inmitten / einem starken Herzen gleich“) insbesondere farblich nachkommt, hat freilich den Grund, dass die aller-allermeisten Klicks (über 1200) von „dahoam“ kamen.

Am interessantesten war für euch offenbar der Beitrag Auf der Suche nach dem Frühling, der am öftesten als Einzelartikel angeklickt wurde, und laut WordPressens „Insights“ ist der beliebteste Tag für einen Besuch hier Mittwoch, die beliebteste Uhrzeit 11 Uhr. Was auch immer das wieder aussagen soll.

Mein (vorerst?!) letztes Foto von Krakau: Mariacki in der Abendstimmung, Vogelflug...

Mein (vorerst?!) letztes Foto von Krakau: Mariacki in der Abendstimmung, Vogelflug…

Bleibt mir noch zu sagen:
Danke fürs Lesen, Kommentieren und Favoritisieren der hiermit 67 Beiträge!
Sollte ich mal wieder lustig sein und einen anderen Blog beginnen, würde ich das natürlich u.a. hier vermelden, vorerst sieht es aber nach nicht mehr (aber auch nicht weniger) als meiner fortgesetzten, derzeit zugegebenermaßen eher sporadischen Twitterpräsenz aus.

Do widzenia, adiós und auf Wiedersehen – oder doch na razie, hasta luego und bis bald? 🙂

Abgesang auf die Vilsa-Flasche

Veröffentlicht: 17. Juli 2015 in Allgemein
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VLUU L310 W  / Samsung L310 W

Oh stabile Plastikpfandflasche aus deutschen Landen!
Kamst zu mir um nur 16 Cent Pfand (und 99 Cent für die original eingefüllte „Apfelschorle“).
Hieltest dich wacker nahezu ein Jahr.
Gingst durch dick und dünn, durch Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen mit mir.
Überstandest sogar zu heißes Abwaschwasser mit nur leichten Verformungen.
Deine Zeit, oh geniale 1-Liter-Flasche, neigt sich nun dem Ende zu.
Ruhe sanft im Altkunststoffcontainer!

Philosophisches Einsprengsel

Veröffentlicht: 11. Juli 2015 in Allgemein
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kleines ich bin ichIch bin ich, und gleichzeitig bin ich nicht immer und (vor allem?) nicht überall dasselbe Ich. Wo bin ich wie warum anders (anders in Relation wozu, übrigens) und besonders: Wie konstituiert sich dieses Wo? „Tatsächlich“ aus den Orten oder vielmehr aus den Menschen? Oder aus einer unauflösbaren Mischung – dass ich hier so bin und der andere hier so ist etc.?

Definitionen von „Heim(at)“ kommen in den Sinn:

„Wo das Vertraute peinlich und das Peinliche vertraut ist“ (Ungefährzitat Norbert Gstrein)

„Where my computer automatically connects to the WiFi network“ (irgendwann irgendwo im Internet gelesen und für seltsam zutreffend befunden, da ich tatsächlich WLANs, die ich nicht häufig brauche oder nicht unbedingt brauche, wenn ich dort den Computer einschalte, manuell anwähle)

Und die Erkenntnis, dass ich wohl wirklich meist weniger den Orten an sich, sondern dem, was ich damit verbinde – den Menschen und so manch klein(er)em, „mobilem“ Gegenstand – nun ja, verbunden bin. Teil einer zufälligen Tradition, die ich in Krakau nicht wirklich fortgesetzt habe (die Tasse, die ich dort immer verwendet habe und die jetzt mit nach Österreich gekommen ist, habe ich ziemlich zu Beginn meines Aufenthaltes selbst gekauft): Aus beiden früheren Wiener Wohnungen ein Geschirrteil eingetauscht (in einem Fall unfrewillig bzw. jedenfalls ungeplant) und mitgenommen, das mir beim Einzug noch nicht gehört hatte. Erinnerungsfragmente im Küchenschrank…