Mit ‘Frust’ getaggte Beiträge

POST

Veröffentlicht: 12. März 2015 in Allgemein
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Jawoll, POST in Großbuchstaben, weil als wütend-verzweifelter Ausruf gedacht. Post von Krakau nach Österreich zu schicken ist, soviel wage ich nun zu sagen, komplett unberechenbar und das macht mich mehr fertig als wenn es einfach gar nicht funktionieren würde.

Schon letzten Mai hatte ich so eine ähnliche Geschichte – drei Karten sind innerhalb weniger Tage angekommen, der Rest gar nie (die beiden „Gruppen“ wurden an zwei verschiedenen Tagen in zwei verschiedene Postkästen eingeworfen). Und jetzt wieder, noch dazu wieder mit weniger angekommenen als nicht angekommenen Karten: Die fünf Karten, die ich letzten Montag oder Dienstag (also vor rund 10 Tagen) aufgegeben habe, sind augenscheinlich wieder irgendwo versumpert, wie man so schön sagt. Die eine Karte, die ich mangels Adresse erst zwei oder drei Tage später aufgeben konnte, ist heute angekommen, also innerhalb von ungefähr fünf Werktagen. Ich nehme ungefähr die Hälfte von dem hier ausgebreiteten Frust zurück, sollten die anderen Karten in den nächsten Tagen doch noch ankommen, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht daran, dass das noch passiert.

Was die mich NERVENDE (in Großbuchstaben!!!!1einself) Unberechenbarkeit angeht: Ich habe diesmal bewusst eine Variable reduziert und alle Karten in denselben Postkasten geworfen. Der übrigens direkt an der Postfiliale am Bahnhof ist. Wird der nur teilweise geleert und das obere Drittel abgeschöpft? Sind mehr als drei Karten auf einmal in dasselbe Ausland überfordernd? Sortiert einmal die Woche ein_e verkorkste_r alte_r Widerstandskämpfer_in die Krakauer Post und beheizt mit den deutschsprachigen Postkarten sein/ihr Lagerfeuer…?

Noch dazu ist das Porto verhältnismäßig echt teuer, 5 Zloty (ca. 1,22 Euro) für Auslandssendungen gemahnt schon eher an britische Preise, da erwartet man sich dann doch, dass das Zeug auch ankommt. Ja, natürlich könnte es auch an der österreichischen Post liegen, und ja, auch mit der hatte ich schon die lustigsten Erlebnisse. Was allerdings als erschwerendes Indiz zulasten der Poczta Polska wiegt: Eine der nie angekommenen Karten vom Mai sollte nach Norwegen gehen. Da müssten also zwei Postdienstleister, die norwegische und die österreichische Post, synchron geschlampt haben. Was wenig wahrscheinlich ist, aber immerhin auch eine Leistung für sich wäre.

Als kleine Motivation vielleicht, liebe polnische Post: Sogar die notorisch verschrieene italienische Post ist zuverlässiger (wenn man es mal geschafft hat, Briefmarken zu kaufen, denn die gibt’s mitunter nicht in dem Gebäude, wo schön und groß „Poste italiane“ draufsteht, sondern in einem Bistro mit Trafik nebenan… aber das ist eine andere Geschichte).

Es gibt aus den letzten Tagen noch mehr und Interessanteres zu berichten, aber das musste jetzt mal raus. Sorry for the rant. Und ja, mir geht’s jetzt etwas besser… 😉