Mit ‘Mehrsprachigkeit’ getaggte Beiträge

Das könnt ihr vermutlich nicht lesen (Plakat des Kraków Film Festival).

Das könnt ihr vermutlich nicht lesen (Plakat des Kraków Film Festival).

Ein warnendes Wort vorab: Es wird in diesem laaangen Blogeintrag ein bisschen (sehr) sprachphilosophisch und auch etwas sprachwissenschaftlich – please bear with me (oder schließt den Tab gleich wieder – ihr wurdet gewarnt ;-)).

Ich höre gerade mit großem Interesse und auch einigem Gewinn den „History of English“-Podcast nach und habe mich auch ein wenig mit dem tollen (und in der Beta-Phase derzeit kostenlosen) Tool zum Französisch-Lernen von lingvist.io beschäftigt und denke deswegen vielleicht stärker als sonst über Fragen der Mehrsprachigkeit, Sprachverwandtschaft und – mit beidem zusammenhängend – der sog. Interkomprehension nach. Unter Interkomprehension versteht man die gegenseitige Verständlichkeit von Sprachen innerhalb einer Sprachfamilie – als Begriff geprägt (soweit ich weiß) und als Konzept verwendet wurde und wird die Interkomprehension in der „EuroCom“-Reihe von Horst G. Klein und Tilbert D. Stegmann. Die Idee, heruntergebrochen auf ein konkretes Beispiel: Wenn jemand Französisch und/oder Spanisch gelernt hat, kann er insbesondere geschriebenes Katalanisch sehr schnell und mit wenigen Hilfestellungen verstehen lernen. Die Hilfestellungen beziehen sich v.a. auf Bereiche, die zwischen der neuen Sprache (Katalanisch) und den sog. Brückensprachen (Französisch, Spanisch) unterschiedlich sind; „echte Freunde“, die auf Anhieb korrekt verstanden werden, brauchen nicht nochmals explizit neu gelernt zu werden.

(Einschub: Die Bezeichnung „Brückensprache“ bezieht sich hier auf die subjektive Situation der einzelnen Sprachlernerin – die schon mehr oder minder bekannten Sprachen werden als Brücke zur neuen Sprache verwendet. In der Linguistik wird der Begriff „Brückensprache“ üblicherweise anders verwendet, und zwar um objektive Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Sprachen auszudrücken; linguistisch gesehen wird z.B. Katalanisch als Brückensprache zwischen dem iberoromanischen Spanischen und dem galloromanischen Französischen bezeichnet, da Katalanisch sowohl ibero- als auch galloromanische Merkmale aufweist).

Zurück zur Interkomprehension: Man merkt, es geht um Verstehen (comprehension), um rezeptive Fertigkeiten, und vor allem eben um das Lesen. Ich finde diesen Ansatz sehr interessant und wichtig, da es in unserer heutigen Welt viel mehr schriftliche Kommunikation im Alltag gibt als früher und wir durch das Internet Zugang zu Medien in Fremdsprachen haben, den wir ohne das Internet nicht oder nur in sehr eingeschränktem Umfang hätten (außerdem würden sich viele Menschen wohl nicht regelmäßig eine Zeitung oder Zeitschrift in einer Sprache kaufen (können), die sie noch nicht so gut verstehen, dass sie von der gesamten Zeitung oder Zeitschrift etwas haben und sich der Kauf somit „wirklich“ auszahlt; über das Internet kann man dagegen leicht einzelne Artikel oder Blogeinträge im Internet lesen).

Natürlich ist die Fertigkeit Lesen alleine noch keine vollständige Sprachkompetenz; aber es ist ein Schritt und (was meiner Meinung nach bei der Anwendung des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, kurz GER(S), oft vergessen wird) es mag für gewisse Personen in gewissen Situationen vollkommen ausreichend sein, eine bestimmte Sprache (schriftlich) rezeptiv (halbwegs) erfassen zu können, ohne sie selbst sprechen oder schreiben zu können.

Warum aber die Konzentration auf geschriebene Sprache in diesem Konzept der Interkomprehension? Einerseits gibt es ganz offensichtliche Gründe: geschriebene Texte sind normalerweise leichter zugänglich (zu machen) als gesprochene – ist ein Buch einmal gedruckt, braucht man kein technisches Equipment mehr, um es zu lesen; wenn man die Texte am PC bearbeitet, braucht man immerhin keine Möglichkeit zur Tonausgabe – und man kann beim Lesen das Tempo selbst bestimmen und problemloser im Text zurückgehen oder sich auf ein, zwei Wörter konzentrieren.

(Ein weiterer Exkurs: Gesprochene Sprache, sagt man klassischerweise, ist in der direkten Kommunikationsstuation leichter zu verstehen als „vom Band“ („vom Band“ meint: wenn die Kommunikation nur in eine Richtung geht und/oder keine optischen bzw. nonverbalen Hilfen vorhanden sind). Dem würde ich zustimmen, insbesondere, wenn man nicht die Möglichkeit hat, die Stimme „vom Band“ so lange zu wiederholen, bis man mehr davon versteht als beim ersten Anhören. Allerdings finde ich es eine Überlegung wert, ob diese einfachen Kommunikationssituationen, in denen man sich auch mit sehr geringen Sprachkenntnissen verständigen kann, nicht im Grunde oft solche Situationen sind, in denen man Sprache im Sinne menschlicher, zu Abstraktion fähiger Sprache gar nicht bräuchte – ob man also nicht in solchen Situationen bis zu 100% mittels para- und nonverbaler Kommunikation, ggf. noch mit Hilfe von Schrift – also eben nicht mündlich – löst, wenn man etwa Zahlen, die man in der anderen Sprache nicht benennen kann, aufschreibt).

Doch zur geschriebenen Sprache und der Frage, warum Interkomprehension in den romanischen, slawischen und germanischen Sprachen so gut funktionieren kann (ich bin so frei, zu sagen, unter Ausklammerung dessen, dass man innerhalb der slawischen Sprachfamilie an manchen Punkten das Alphabet wechseln muss). Ich denke, dass wir hier u.a. davon zehren, dass die europäischen Mitglieder der indoeuropäischen Sprachfamilie sich – teilweise stark – bis zum heutigen Sprachstand weiterentwickelt haben, nachdem sie (bzw. ihre Vorläufer) bereits verschriftlicht worden waren. Besonders deutlich ist dies wohl bei den romanischen Sprachen, wo sich eine verschriftlicht vorhandene Kultursprache (Latein) in verschiedene neue Sprachen ausdifferenziert hat, die zwar unterschiedliche Substrate aufnahmen (keltische Sprachen, Baskisch, germanische Einflüsse…), aber deren (neuerliche) Schriftwerdung sich doch sehr oft an der Etymologie, an der – geschriebenen – Geschichte eines Wortes orientiert hat (z.B. kann man im Französischen manches nach einem Vokal ausgefallene „ehemalige s“ heute noch sehen, weil dort jetzt ein Circumflex steht – das erleichtert natürlich, wenn man von diesem „orthographischen Fossil“ einmal gehört hat, einen Vergleich mit Latein und anderen romanischen Sprachen, die das „s“ an der entsprechenden Stelle erhalten haben).

Anders ausgedrückt, wurden also in verschiedene Nachfolgevarietäten ähnliche Schreibungen übernommen, obwohl sich die Lautung viel stärker ausdifferenziert hatte, bzw. wurden vorhandene Buchstaben(kombinationen) weiterverwendet, obwohl sie in den neueren Sprachen unterschiedliche Phoneme bezeichnen. Deutlich wird der „erspart gebliebene“ Unterschied dann, wenn man sich vorstellt, es hätte etwa im Mittelalter oder der frühen Neuzeit schon ein dermaßen elaboriertes Verschriftlichungssystem gegeben wie das IPA (Internationale Phonetische Alphabet): So werden im Portugiesischen die zahlreichen „sch“-Laute im Wortauslaut und vor Plosiven weiterhin als „s“ bzw. Kombination aus „s“ und Plosiv („-sp-„, „-st-„, „-sc-„, „-sb-„) geschrieben. Deshalb sehen sich geschriebenens Portugiesisch und geschriebenes Spanisch viel ähnlicher als man beim reinen Hören vermuten würde (im Spanischen werden all diese geschriebenen „s“ als „s“ gesprochen).

Bei den germanischen Sprachen wird es etwas schwieriger, v.a. sobald Deutsch involviert ist, da die germanischen Sprachen erst nach einer sprachgeschichtlich bedeutsamen Entwicklung erstmals verschriftlicht wurden, nämlich nach der zweiten (= hochdeutschen) Lautverschiebung (bzw. teilweise in deren Endphase). Es gibt also keine gemeinsame Vorgängerschriftsprache (wie das Lateinische bei den romanischen Sprachen), deren Schreibungen mit je nach Sprache unterschiedlichen Aussprachenormen übernommen werden hätten können. So kam es, dass sich z.B. im Deutschen der Buchstabe „z“ für einen Laut eingebürgert hat, der eigentlich allgemeinverständlicher mit „ts“ geschrieben werden sollte (und manchmal immerhin als „tz“ geschrieben wird) – das gesprochene „t“ ist also für Leute, die zwar z.B. Englisch, Niederländisch oder eine skandinavische Sprache sprechen (und lesen), aber noch nichts über Deutsch gehört haben, beim Lesen unsichtbar. In diesem Fall wäre eine Schreibung nach IPA sogar aufschlussreicher: es würde deutlicher, dass es in Wörtern wie „zwei“, „zahm“, „Herz“ einen „ts“ (und nicht etwa einen „s“-Laut) gibt, dass diese Wörter also im Vergleich zu „two“, „tame“, „heart“ nur um ein „s“ erweitert sind, der schon bekannte „t“-Laut aber trotzdem vorhanden ist (so wie es etwa im Vergleich von „cat“ und „Katze“ oder „to sit“ und „sitzen“ sichtbar ist).

Entscheidend bleibt bei der Interkomprehension letztlich also wohl die eigene Neugierde und Experimentierfreude sowie ein gewisses Interesse für die „praktischen Seiten“ des systematischen Sprachwandels – und wahrscheinlich, so jedenfalls meine sehr empirische Erfahrung, eine kleine Starthilfe durch explizites Beschäftigen mit den Ausspracheregeln und eventuell ganz grundlegender Grammatik der neuen Sprache.

VLUU L310 W  / Samsung L310 W

Lingua franca

Veröffentlicht: 16. April 2015 in Allgemein
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Mit dem Text unverbundenes Krakau-Foto (Blick vom Kościuszko-Hügel).

Mit dem Text unverbundenes Krakau-Foto (Blick vom Kościuszko-Hügel).

 

Die (nicht überall ganz so „franke“) Sprache Englisch ist, wie ich an anderer Stelle schon kurz angemerkt habe, gegenwärtig – und wohl noch für ein paar Jährchen oder Jahrzehntchen – „die“ Fremdsprache schlechthin. Ich mag Englisch, sowohl als Sprache an sich, als auch weil es praktisch ist, wenn man unterwegs ist (oder auch, so wie ich gerade, länger an einem Ort ist, dessen Sprache man nicht oder nicht wirklich beherrscht).

Gleichzeitig hat Englisch, gerade wegen seiner (teilweise eben: vermeintlichen) Universalität, auch ein  Potential zum Hemmschuh. Wie man nicht nur beim DaF/DaZ-Studium immer wieder als durchaus plausible These hören, sondern nicht zuletzt an sich selbst beobachten kann, sinkt die Bereitschaft oder vielleicht viel mehr die Dringlichkeit, eine weitere Fremdsprache (auf hohem Niveau) zu lernen, wenn man erst einmal die „ohnehin viel weiter verbreitete“ englische Sprache halbwegs gut gemeistert hat. Gerade wenn man sich in den jungen, urbanen, bildungsbürgerlichen Schichten verschiedener Länder bewegt, ist es meist viel einfacher und praktischer ins Englische zu verfallen, als sich mit der üblicherweise viel schlechter beherrschten Sprache des oder der jeweils anderen zu „plagen“. Doch immerhin gibt es im privaten oder semi-privaten Rahmen so etwas wie eine Aushandlungsmöglichkeit – die Möglichkeit, zu sagen: Ich übe jetzt gerade „deine“ Sprache, „please bear with me“ and unterstütze mich dabei, nicht den Weg übers Englische gehen zu müssen.

In sozusagen öffentlichen Situationen, in Geschäften und Restaurants, kann es da schon schwieriger sein – aus manchmal wohl falsch verstandener Hilfsbereitschaft wechselt man mitunter gegenüber Kund_innen, die die Umgebungssprache augenscheinlich nur mühsam und stückweise herausbringen, ins Englische. Das kann einerseits zu einem gewissen Frust führen (z.B.: meine Mitbewohnerin No. 1 wollte in ihrem letzten Monat hier, in dem sie einen Polnisch-Intensivkurs besuchte, unbedingt alles auf Polnisch bestellen, wurde aber oft genug nach dem ersten Satz sofort auf Englisch weiter bedient), andererseits erst recht die Kommunikation ins Stocken bringen, wenn etwa das Gegenüber Englisch gar nicht oder jedenfalls schlechter beherrscht als die aktuelle Umgebungssprache.

Was mir insbesondere auffällt, ist, dass die Momente des metasprachlichen Aushandelns (zunehmend?) fehlen: Englisch wird – gerade von der erwähnten jung-urbanen Schicht – oft mehr oder minder vorausgesetzt, und gleichzeitig wird vorausgesetzt, dass man sowieso keine andere (gemeinsame) Sprache finden würde, die beide Gesprächspartner_innen besser beherrschen als Englisch. Ich nehme mich da selbst nicht aus, auch ich frage im nicht-deutschsprachigen Ausland (etwa an Museumskassen, oder – wie mir im Nachhinein aufgefallen ist – bei meiner Quartiergeberin in Zakopane) eigentlich nie nach Deutschkenntnissen meiner Gegenüber und bin teilweise so perplex bzw. so stark auf Englisch eingestellt, dass ich nicht einmal ordentlich reagieren kann, wenn dann jemand, etwa nach Ansicht meines Studierendenausweises oder Reisepasses, tatsächlich seine oder ihre – teils beachtlichen –  Deutschreserven zusammenkratzt (so etwa in Oberitalien in zwei erinnerungswürdigen Situationen passiert).

Mein persönliches Gefühl ist allerdings sehr oft, dass das aktive „Einfordern“ von Deutsch gerade in den Nachbarländern oder auch in typischen Urlaubsdestinationen Deutschsprachiger anmaßend und sprachkolonialistisch wirken könnte, weshalb ich es dann eben lieber unterlasse. Aus eigener Arbeitserfahrung kann ich allerdings auch sagen: Es hilft wohl allen Beteiligten, wenn die Mitarbeiter_innen an international besuchten Kassen/Rezeptionen/Messeständen Anstecker o.ä. tragen, die schnell und unbürokratisch zeigen, welche Sprachen sie sprechen, auch wenn man sich damit am Anfang möglicherweise etwas affig vorkommt. Sonst geht’s einem womöglich noch so, wie einer Arbeitskollegin einmal, die mit einer Kundin zwei Sprachwechsel (von Englisch zu Deutsch und von Deutsch zu Polnisch) brauchte, um bei ihrer gemeinsamen Erstsprache anzukommen… 😉

 

 

Der mir bereits am Sonntag angekündigte, aus Richtung Wien hierhergeschickte Regen, hat es heute tatsächlich nach Krakau geschafft. Es schüttet, es nieselt, es regnet etwas stärker, es tröpfelt vor sich hin. Kein Problem, eigentlich sehr entspannendes Innenstadt-Wetter, das die Touristenmassen (zu denen ich mich bereits überheblicherweise nicht mehr zähle) in irgendwelche Innenräume treibt und daher, gut eingepackt, zu einem kleinen Spaziergang einlädt (der auf Polnisch übrigens „spacer“ heißt).

Womit die Neo-Krakauerin dabei nicht gerechnet hat: Mit der Mutter aller Pfützen (die auf (Ober-)Österreichisch „Latschen“ heißen), die sich am Fuße des Wawel (= Krakauer Burgberg) erstreckte. Wer aber stieg mitten hinein? Der das Weichselufer fotografierende Spaziergänger? Das nordic-walkende Pärchen in der sich als Landmarke anbietenden neonfarbenen Sportbekleidung? Die Familie mit den zwei kleinen Kindern, die sich gerade beide erfolgreich je einen hässlichen Plüschdrachen von den Souvenirständen vor der Drachenhöhle erbettelt hatten? Mitnichten. Es war natürlich die Schreiberin dieser Zeilen, die nie damit gerechnet hätte, eines Tages unbedarft in ein auf und in ihrem Weg stehendes Gewässer zu, nun ja, latschen, das so tief war, dass sich die Wassermassen erst oberhalb des linken Stiefelschaftes schlossen. Mit anderen, weniger den heutigen Tag des Schachtelsatzes zelebrierenden, sondern vielmehr Bernd das Brot zitierenden Worten: Mist. Es könnte sein, dass ich es in der Situation etwas unfeiner ausgedrückt habe.

Ich schlurfte also danach (in dem Gefühl, eine wandelnde Wasserleiche darzustellen) noch schnell einkaufen, wobei ich so verwegen war, beim Fleischhauer (der im deutschsprachigen Raum auch noch „Fleischer“ oder „Metzger“ heißt) Wurst einkaufen zu wollen. Meine kaum vorhandenen Polnischkenntnisse, die außerdem unter Druck noch weniger vorhanden sind, kollidierten dabei mit den gar nicht vorhandenen Englischkenntnissen der beiden Damen jenseits der Theke. Zum Glück gab es eine weitere Dame diesseits der Theke, die selbst gerade einkaufte und so freundlich war, mein Begehr nach 100 Gramm extrawurstartiger Putenwurst zu dolmetschen. Wie ich dabei gelernt habe, heißen 10 Gramm von was auch immer nicht nur in Österreich, sondern auch in Polen schlicht und ergreifend „Deka“.

So bleibt mir abschließend nur noch, zu erklären, was es mit der viersprachigen verregneten Überschrift auf sich hat:
„Pada deszcz“ (Polnisch) habe ich durch fleißiges Nachschlagen heute neu gelernt und finde den Klang dem Ereignis sehr angemessen.
„Gotes cauen“ bedeutet eigentlich „Tropfen fallen“ und ist in einem katalanischen Sprachwitz die Antwort auf die Frage, wie die Deutschen „plou“ (es regnet) sagen. Wer sich über die Witzigkeit dessen nicht ganz sicher ist, möge dem Witz noch die Chance geben, „Gotes cauen“ (mit kurzem o und c=k) laut auszusprechen.
„Prší“ ist die ultimative Möglichkeit, im Tschechischtest bei Frau Hana S. den verlangten vollständigen und korrekten tschechischen Satz abzuliefern und mir wahrscheinlich deshalb noch lange in Erinnerung.
Und „está lloviendo“ (Spanisch) schließlich bietet nicht nur im Sinne des von meinem Spanischlehrer so gern zitierten „Feng Shui“ die Abrundung, um zwei slawische neben zwei romanischen Sprachen repräsentiert zu haben, sondern verstärkt durch die Verlaufsform sogar noch den wirkmächtigen Eindruck des eingangs beschriebenen heutigen Regentages. „Es“ regnet und „es“ bleibt dabei.